Kilowatstunden unterm Weihnachtsbaum – Energie sparen an den Festtagen

Mitten im Weihnachtsstress sollen Sie jetzt auch noch ans Energiesparen denken? Wir machen es Ihnen ganz einfach, versprochen: Ein paar simple Tipps für sparsame Weihnachten lesen Sie in diesem Blogbeitrag.

An Weihnachten verbrauchen deutsche Haushalte deutlich mehr Strom als außerhalb der Weihnachtszeit. Besonders sticht der 25. Dezember hervor – also der erste Weihnachtsfeiertag: Dann werden ganze 30 Prozent mehr Energie verbraucht als an einem durchschnittlichen Wintertag. Kein Wunder, schließlich wird allerorts gekocht, gebacken und dekoriert. Allein mit dem Stromverbrauch von zwei nicht mehr ganz modernen Lichterketten ließe sich auch ein ganzes Jahr lang ein Kühlschrank betreiben. Weihnachten bietet also jede Menge Energiespar-Potenzial!

Entspannen vor dem Karmin

Weihnachtlicher Familienbesuch

Logisch: Am wenigsten Energie verbraucht, wer gar nicht zu Hause ist. Zumindest dann, wenn die großen und kleinen Verbraucher in der eigenen Wohnung abgeschaltet werden. Drehen Sie bei längerer Abwesenheit die Heizung herunter. Ziehen Sie Elektrogeräte aus der Steckdose oder schalten Sie sie ganz aus, damit sie nicht im Standby unnötig viel Strom verbrauchen. Und lassen Sie die festliche Weihnachtsbeleuchtung nicht einfach weiterstrahlen, wenn Sie gar nicht vor Ort sind. Das zusammen lohnt sich ordentlich.

Aber auch, wenn Sie selbst Ihre Lieben zu Gast und ein volles Haus haben, können Sie ein wenig Energie sparen: Denn je mehr Menschen in einem Raum sind, desto weniger muss dieser geheizt werden. Regeln Sie die Heizkörper also ruhig ein wenig herunter, wenn Ihr Besuch da ist. Falls Sie einen Kamin oder Ofen haben, sorgt dieser nicht nur für kostengünstige Wärme, sondern lädt auch dazu ein, sich gemütlich darum zu versammeln.

Weihnachtsessen

Kochen und backen ohne Verschwendung

Bei aller Liebe zum Energiesparen: Wir werden Ihnen hier ganz bestimmt nicht raten, auf das üppige Festmahl und die leckeren Weihnachtsplätzchen zu verzichten. Aber mit ein paar Tipps halten Sie den Energieverbrauch bei der Zubereitung so gering wie möglich. Backen Sie mehrere Plätzchen-Sorten direkt hintereinander, sodass Sie den Ofen nur einmal anheizen müssen – oder besser noch: Schieben Sie mehrere Bleche gleichzeitig in die Röhre. Mit Umluft ist das kein Problem. Bei vielen Teig-Arten können Sie auch getrost auf das Vorheizten verzichten und sparen so bis zu 20 Prozent der Energie. Und bei der letzten Charge schalten Sie den Ofen einfach schon einige Minuten vor Ablauf der Backzeit aus, um die Restwärme zu nutzen. Darüber hinaus gilt beim Backen wie beim Kochen gleichermaßen: Möglichst keine Wärme entweichen lasen. Also die Ofenklappe nur dann öffnen, wenn es wirklich nötig ist, und Töpfe oder Pfannen mit einem Deckel schließen. Alle Reste lassen Sie dann gut abkühlen, bevor Sie sie in den Kühlschrank stellen, damit dieser das Essen nicht energieaufwendig herunterkühlen muss.

Lichterkette

Was wäre Weihnachten ohne Beleuchtung?

Auch wenn die Beleuchtung über das Jahr nur einen geringen Anteil am Stromverbrauch der meisten Haushalte ausmacht, schlägt die Weihnachtsbeleuchtung bei vielen überraschend deutlich zu Buche. Eine einzige Lichterkette, die über mehrere Wochen hinweg leuchtet, kann Stromkosten zwischen 20 und 30 Euro bedeuten. Mit LED, Zeitschaltuhren und Co. können Sie aber einen erheblichen Teil davon einsparen, ohne auf die stimmungsvolle Weihnachtsbeleuchtung verzichten zu müssen. Zu diesem Thema finden Sie zwei ausführliche Beiträge in unserem Blog: Einmal zur Innenbeleuchtung und einmal zur Beleuchtung im Freien.

Unser weihnachtlichster Energiespartipp aber ist dieser hier: Je mehr Menschen sich zum gemeinsamen Feiern an einem Ort zusammenfinden, desto weniger Energie wird insgesamt verbraucht. Denn es müssen nicht alle einzeln kochen, heizen und beleuchten. Versammeln Sie also am besten all Ihre Liebsten um sich. Denn Weihnachten ist auch aus Energiespar-Sicht das Fest des Zusammenkommens.

PS: Falls Sie noch kein BERGMANN-Kunde sind, beschenken Sie sich doch mit einem neuen, günstigen Stromanbieter. So sparen Sie zwar nicht automatisch Energie, verringern aber Ihre Energiekosten.


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